Metallchalkogenide sind Verbindungen aus Metallen mit Chalkogenen (S, Se, Te), die vielfältige Kristallstrukturen und elektronische Eigenschaften von Isolatoren bis zu Topologischen Isolatoren aufweisen. In der Werkstoffwissenschaft sind sie zentrale Funktionsmaterialien für Halbleiter, Photovoltaik, Thermoelektrik, Sensorik und Katalyse. Strukturdefekte, Schichtstapelung und Dotierung steuern Bandstruktur, Ionenleitfähigkeit und Phasenstabilität, häufig in nieder- bis hochdimensionalen Nanostrukturen.
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