Gewebeintegration bezeichnet das strukturierte Einwachsen und die funktionelle Anbindung von Implantatwerkstoffen an biologisches Gewebe. Sie umfasst Zelladhäsion, Proliferation, Matrixneubildung und Gefäßbildung an der Werkstoffoberfläche. Entscheidend sind chemische Zusammensetzung, Oberflächentopographie, Benetzbarkeit und mechanische Kompatibilität (Elastizität, Rauigkeit), da sie Entzündungsreaktionen, Narbenbildung und die Langzeitstabilität des Verbundes wesentlich beeinflussen.
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