Dislokationshärtung bezeichnet die Festigkeitssteigerung durch Wechselwirkungen zwischen Versetzungen. Mit zunehmender plastischer Verformung steigt die Versetzungsdichte, sodass gegenseitige Blockierung und Ausbildung von Versetzungsstrukturen die weitere Bewegung erschweren. Dies führt zu Kaltverfestigung und höherem Fließspannungsniveau. Modelle wie die Taylor-Beziehung quantifizieren den Zusammenhang zwischen Versetzungsdichte und Festigkeit.
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