Auxetische Strukturen

Auxetische Strukturen besitzen eine negative Querkontraktionszahl, sie expandieren bei Zug sowohl longitudinal als auch transversal. Dies wird durch spezielle Geometrien (Re‑entrant‑Zellen, drehbare Einheiten, Chiralstrukturen) realisiert, nicht durch exotische Chemie. Werkstoffwissenschaftlich ermöglichen sie erhöhte Energieabsorption, verbesserte Kerbunempfindlichkeit, variable Permeabilität und maßgeschneiderte Wellenausbreitung, oft gefertigt mittels additiver Verfahren.

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