Carboxymethylcellulose

Carboxymethylcellulose ist ein wasserlösliches, anionisches Derivat der Cellulose, bei dem Hydroxylgruppen der Glucoseeinheiten durch Carboxymethylgruppen ersetzt sind. In der Werkstoffwissenschaft dient sie als Binder, Rheologiemodifizierer oder Matrixpolymer, etwa in Keramikformmassen, Batterielektroden, Hydrogelen und Biokompositen. Ihre Eigenschaften werden durch Substitutionsgrad, Molmassenverteilung und Ionenstärke der Umgebungslösung gesteuert.

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