Zinkdotierung bezeichnet den gezielten Einbau von Zinkatomen als Fremdatome in ein Wirtsgitter, um elektronische, optische oder katalytische Eigenschaften zu modifizieren. In Oxiden und Halbleitern wirkt Zink meist als Donor oder Akzeptor und beeinflusst Ladungsträgerkonzentration, Rekombinationsraten und Bandstruktur. In biomimetischen und metallischen Werkstoffen steuert Zinkdotierung Korrosionsverhalten, Bioaktivität und Phasenstabilität. Konzentration und Verteilungsordnung sind entscheidend.
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