Pulverbett-Entblößung bezeichnet in pulverbettbasierten additiven Fertigungsverfahren das lokale Freilegen des Substrats oder bereits erstarrter Schichten, typischerweise verursacht durch intensive Schmelzbadströmung, Spatter-Effekte oder elektromagnetische Kräfte. Dies führt zu unzureichender Pulverversorgung, Lack-of-Fusion-Poren, Rauheits- und Maßabweichungen. Werkstoffwissenschaftlich wird Pulverdynamik, Benetzbarkeit und Prozessfensterentwicklung untersucht, um Entblößungszonen durch optimierte Scanstrategien und Pulvereigenschaften zu vermeiden.
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