Ferroelektrischer Phasenübergang

Ein ferroelektrischer Phasenübergang ist ein temperatur‑, feld- oder spannungsinduzierter Übergang zwischen paraelektrischer und ferroelektrischer Phase, bei dem spontane, schaltbare Polarisation und Domänenstruktur entstehen oder verschwinden. Er ist typischerweise 2. Ordnung, zeigt Anomalien in Dielektrizität, Piezo- und Pyroeigenschaften und wird durch Landau-Theorie und weiche Phononmoden beschrieben.

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