Metal-Isolator-Übergang beschreibt einen reversiblen oder irreversiblen Wechsel eines Festkörpers zwischen leitfähigem und nichtleitendem Zustand, typischerweise infolge Temperatur-, Druck-, Dotierungs- oder Feldänderungen. In korrelierten Elektronensystemen resultiert er aus dem Zusammenspiel von Bandstruktur, Elektron-Elektron- und Elektron-Gitter-Wechselwirkung (Mott- oder Peierls-Übergang). In der Werkstoffwissenschaft sind solche Übergänge zentral für neuartige Schalter, Neuromorphik, Sensorik und Energieumwandlung.
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