Maß für die zur Temperaturerhöhung eines Systems benötigte Wärme. In der Werkstoffkunde werden isobare und isochore Wärmekapazität unterschieden. Sie hängt von Freiheitsgraden der Atome, Gitterschwingungen, Elektronen- und ggf. Magnonenbeiträgen ab. Ihre Temperaturabhängigkeit liefert Informationen über Bindungsstärke, Phononenspektrum, Phasenübergänge und Defektzustände und ist essenziell für Wärmeleitfähigkeits- und Prozessauslegungen.
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