Digitale Durchstrahlungsprüfung ist ein zerstörungsfreies Prüfverfahren, bei dem ionisierende Strahlung ein Bauteil durchdringt und mittels digitaler Detektoren zweidimensionale oder tomographische Bilder erzeugt werden. Im Vergleich zur Filmradiographie ermöglicht sie höhere Dynamik, Bildverarbeitung, automatisierte Fehlerdetektion sowie quantitative Porositäts- und Wanddickenanalyse. In der Werkstofftechnik ist sie zentral zur Bewertung von Guss-, Schweiß- und additiv gefertigten Strukturen sowie zur Inline-Prozessüberwachung.
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