Chemische Vernetzung

Chemische Vernetzung bezeichnet die Bildung kovalenter Brücken zwischen Polymerketten durch Reaktion funktioneller Gruppen oder Vernetzungsreagenzien. In Werkstoffen erhöht sie Elastizitätsmodul, Wärmeformbeständigkeit und Lösemittelbeständigkeit, reduziert aber Schmelzfließfähigkeit und Rezyklierbarkeit. Steuergrößen sind Funktionalität und Dichte der Vernetzungsstellen, Diffusion der Reaktanten sowie Prozessparameter wie Temperatur und Atmosphäre.

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