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Intermetallische Phasenbildung

Intermetallische Phasenbildung bezeichnet die Ausbildung geordneter, oft stöchiometrischer Verbindungen zwischen Metallen, gesteuert durch Diffusion, Thermodynamik und Grenzflächenkinetik. In Legierungen, Lötverbindungen und Hochtemperaturwerkstoffen beeinflussen intermetallische Phasen Festigkeit, Sprödigkeit, Kriechverhalten und Korrosionsbeständigkeit. Phasendiagramme, CALPHAD‑Modellierung, In‑situ‑Diffusionspaarversuche und hochauflösende Mikroskopie dienen zur Vorhersage und Kontrolle ihrer Bildung.

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