Intermetallische Bildung bezeichnet die Entstehung geordneter Phasen mit definierten stöchiometrischen Verhältnissen zwischen Metallen. Sie tritt durch Diffusion und Reaktion an Grenzflächen oder während Wärmebehandlungen auf. Intermetallische Verbindungen besitzen oft hohe Schmelzpunkte, spezifische mechanische und elektronische Eigenschaften, können aber Sprödigkeit und Phasenspannungen verursachen, was Lötprozesse, Diffusionsverbindungen und Hochtemperaturlegierungen stark beeinflusst.
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