Elektropolymerisation bezeichnet die elektrochemisch initiierte Polymerbildung an Elektrodenoberflächen. Durch Anlegen eines Potentials werden Monomere oxidiert oder reduziert und radikalische oder kationische Kettenwachstumsreaktionen ausgelöst. Dies erlaubt die kontrollierte Abscheidung leitfähiger oder funktioneller Polymerfilme mit definierter Dicke, Dotierung und Morphologie. In der Werkstoffwissenschaft ist sie wichtig für Sensoren, Korrosionsschutz und organische Elektronik.
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