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intermetallische Verbindungen

Intermetallische Verbindungen sind geordnete Phasen mit stöchiometrisch oder bereichsnah fester Zusammensetzung und charakteristischer Kristallstruktur (z.B. L1₂, B2, Laves‑Phasen). Sie weisen überwiegend kovalent‑/ionisch‑metallische Bindungsanteile auf und besitzen häufig hohe Schmelzpunkte, Steifigkeit und Kriechbeständigkeit, jedoch begrenzte Raumtemperaturduktilität. In Legierungen wirken sie als Ausscheidungen zur Härtung (z.B. γ′ in Ni‑Basissuperlegierungen) oder bilden eigenständige Strukturwerkstoffe und funktionale Phasen.

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