Austenitische Legierungen besitzen bei Einsatztemperatur eine kubisch-flächenzentrierte (kfz) Austenit-Gitterstruktur, stabilisiert durch Elemente wie Ni, Mn oder N. Typische Vertreter sind austenitische rostfreie Stähle. Sie zeichnen sich durch hohe Zähigkeit, gute Umformbarkeit, Korrosionsbeständigkeit und häufig paramagnetisches Verhalten aus. In der Werkstoffwissenschaft sind Stabilität, Verformungsinduzierte Martensitbildung und Ausscheidungssensitivität von zentralem Interesse.
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