Co-Dotierung

Co‑Dotierung bezeichnet die gezielte Einbringung von Kobalt‑Ionen in eine Wirtsstruktur, etwa Oxide, Halbleiter oder Perowskite, zur Modifikation elektronischer, magnetischer oder katalytischer Eigenschaften. Co kann als Akzeptor oder Donor wirken, Bandlücken und Ladungsträgerkonzentration beeinflussen, Spin‑Zustände einführen und Sauerstoffleerstellen stabilisieren. In der Werkstoffwissenschaft wird Co‑Dotierung zur Optimierung von Thermoelektrika, Batteriematerialien, Ferroelektrika und Festkörperelektrolyten eingesetzt.

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