Tauchbeschichtung ist ein nasschemisches Verfahren, bei dem ein Substrat in ein Beschichtungsbad eingetaucht und mit einer Flüssigschicht benetzt wird, die anschließend durch Abziehen, Verdampfen oder Reaktion zu einem Festfilm erstarrt. Die Schichtdicke wird durch Viskosität, Rückziehgeschwindigkeit und Rheologie bestimmt. In der Werkstofftechnik dient das Verfahren zur Abscheidung von Sol-Gel-Schichten, Polymerelektrolyten, Korrosionsschutz- und Funktionsschichten.
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