Gerüste sind poröse, meist dreidimensional vernetzte Strukturen, die als temporäre oder permanente Träger für Zellen, Katalysatoren oder funktionale Phasen dienen. In der Biomaterialtechnik koppeln sie mechanische Stabilität mit definierter Porosität, Permeabilität und Abbaukinetik. Werkstoffwissenschaftlich sind Zusammensetzung, Oberflächentopographie, mechanische Anisotropie und Herstellungsverfahren (z.B. AM, Schäumen) für Zellinteraktion und Stofftransport entscheidend.
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