Elektrothermische Verdampfung

Die elektrothermische Verdampfung ist eine Probeneinbringungstechnik, bei der ein festes oder flüssiges Material in einer elektrisch beheizten Graphit- oder Metallküvette stufenweise getrocknet, verascht und verdampft wird. In der Werkstoffanalytik erlaubt sie nahezu verlustfreie Überführung selbst kleinster Probenmengen in den Gasraum, verbessert Nachweisgrenzen und Matrixtrennung und wird häufig mit Atomabsorptions- oder Massenspektrometrie gekoppelt.

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