Makrophagen-Polarisation beschreibt die funktionelle Differenzierung von Makrophagen in unterschiedliche Aktivierungszustände, häufig vereinfacht als M1 (proinflammatorisch) und M2 (geweberegenerativ). In der Biomaterialforschung beeinflusst die Polarisation entscheidend die Fremdkörperreaktion, Osseointegration und Angiogenese. Oberflächentopographie, Steifigkeit, chemische Funktionalisierung und freigesetzte Ionen von Werkstoffen modulieren gezielt Makrophagenphänotyp und damit Heilungsverlauf.
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