Mehrkomponentenlegierungen bestehen aus drei oder mehr Hauptelementen mit vergleichbaren Konzentrationen und bilden oft hochentropische oder komplex konzentrierte Lösungen. In der Werkstoffwissenschaft ermöglichen sie eine feintunbare Mikrostruktur, Mischkristallverfestigung und verbesserte Kriech-, Korrosions- und Temperaturbeständigkeit. Ihre Eigenschaften resultieren aus konkurrierenden Phasenbildungen, Diffusionshemmung und komplexen Defektstrukturen, die mittels CALPHAD, Hochdurchsatzmethoden und in-situ-Charakterisierung optimiert werden.
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