Mehrkomponentenverarbeitung bezeichnet Fertigungsprozesse, bei denen verschiedene Werkstoffe oder Materialzustände räumlich definiert kombiniert werden, etwa in Mehrlagenstrukturen, Funktionalgradienten oder Multi-Material-3D-Druck. Herausforderungen liegen in der Kompatibilität hinsichtlich Benetzung, Diffusion, Wärmeausdehnung und Bindefestigkeit. Das resultierende Gefüge an Materialübergängen bestimmt lokale Spannungszustände, Versagensmechanismen und funktionale Kopplungen (z.B. mechanisch-elektrisch).
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