Enzymatische Vernetzung nutzt spezifische Biokatalysatoren (z.B. Transglutaminasen, Laccasen, Peroxidasen), um kovalente Bindungen zwischen Polymerketten, meist in Hydrogelen oder Biopolymeren, auszubilden. Sie ermöglicht milde Reaktionsbedingungen in wässrigen Systemen, hohe Selektivität und räumlich-zeitliche Kontrolle. In der Werkstoffwissenschaft dient sie zur Einstellung von Steifigkeit, Abbauverhalten und Biofunktionalität in Gewebeersatzmaterialien und funktionalen Beschichtungen.
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