Restspannungsanalyse umfasst experimentelle und numerische Verfahren zur Ermittlung selbstgleichgewichtiger Spannungen ohne äußere Last, die durch Umformung, Schweißen, Wärmebehandlung oder Gradienten entstehen. Methoden wie Röntgen- und Neutronenbeugung, Bohrlochmethode, Ringkernverfahren oder Konturmethode liefern ortsaufgelöste Spannungszustände. Die Kenntnis ist essenziell zur Bewertung von Verzug, Rissanfälligkeit, Ermüdung und Bruchmechanik.
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