Peptidfunktionalisierung bezeichnet die kovalente oder nichtkovalente Anbindung von Peptiden an Materialoberflächen, Nanopartikel oder Polymere. Sie dient der gezielten Steuerung von Zelladhäsion, Mineralisation, Korrosionsverhalten oder Selektivität in Sensoren. Wesentliche Aspekte sind Oberflächenchemie, Erhalt der Peptidkonformation und ‑bioaktivität, Dichte und Orientierung der Peptide sowie Langzeitstabilität in der jeweiligen Einsatzumgebung.
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