Blasenbildung bezeichnet die Nukleation und das Wachstum von gas- oder dampfgefüllten Hohlräumen in Festkörpern oder Flüssigkeiten. In Werkstoffen entsteht sie etwa durch Gaslöslichkeit, Strahlenschäden oder elektrochemische Reaktionen. Sie beeinflusst Diffusion, Rissinitiierung, Delamination und Versagen, etwa in Metallen unter Wasserstoffbeladung, in Beschichtungen oder in Kernbrennstoffen. Modellierung erfolgt über Keimbildungstheorie, Kontinuums- und Phasenfeldansätze.
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