Der Wärmeausdehnungskoeffizient quantifiziert die relative Längen- oder Volumenänderung eines Werkstoffs pro Temperaturänderung. In der Werkstoffwissenschaft ist er entscheidend für die Auslegung thermisch beanspruchter Bauteile und Verbundsysteme. Sein Wert hängt von Bindungsart, Kristallstruktur, Phasenübergängen und Porosität ab und wird häufig temperatur- und richtungsabhängig charakterisiert.
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