Energielandschaft bezeichnet die multidimensionale Verteilung der potenziellen Energie eines Vielteilchensystems in Abhängigkeit von seinen Freiheitsgraden. In der Werkstoffwissenschaft beschreibt sie metastabile Zustände, Übergangszustände und kinetische Barrieren von Diffusion, Phasenumwandlungen oder Defektbewegungen. Topologie und Rauigkeit der Energielandschaft bestimmen Relaxationskinetik, Alterung und mechanische Antwort von Werkstoffen.
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