Glasfasern sind aus oxidischen Schmelzen gezogene, amorphe Fasern mit hohem E‑Modul und elektrischer Isolationsfähigkeit. In Verbundwerkstoffen dienen sie als kostengünstige Verstärkung, wobei Fasergeometrie, Oberflächenbehandlung (Sizing) und Textilarchitektur die Lastübertragung und Fehlerausbreitung bestimmen. In der Werkstoffwissenschaft werden zudem Lebensdauer unter Feuchte, Alkalibeständigkeit, Bruchmechanik und Faser-Matrix-Grenzflächen untersucht.
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