Größeneffekte beschreiben die Änderung von Werkstoffeigenschaften bei Abmessungen im Mikro‑ bis Nanometerbereich, wenn charakteristische Längen (Korngröße, Schichtdicke, Partikel- oder Probenmaß) mit intrinsischen Skalen wie Versetzungsabstand oder Korngrenzenabstand vergleichbar werden. Sie führen z.B. zu Festigkeitsanstieg (Hall-Petch, „smaller is stronger“), geänderter Bruch- und Diffusionskinetik, veränderter Phasenthermodynamik sowie modifizierten magnetischen, optischen und elektrischen Eigenschaften.
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