Oberflächenrauhigkeit beschreibt die statistische Abweichung einer realen Oberfläche von einer idealen, meist durch Kennwerte wie Ra, Rq oder Rz quantifiziert. Sie beeinflusst Benetzung, Reibung, Verschleiß, Adhäsion, optische Eigenschaften sowie Korrosions- und Ermüdungsverhalten. In der Werkstofftechnik wird sie durch spanende oder abtragende Prozesse, Beschichtungen und nachträgliche Finishverfahren gezielt eingestellt und mit taktilen oder optischen Verfahren messtechnisch erfasst.
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