Sessile-Drop-Methode

Die Sessile-Drop-Methode bestimmt Benetzungswinkel und Grenzflächenspannungen, indem ein ruhender Flüssigkeitstropfen auf einer Festkörperoberfläche analysiert wird. Durch Auswertung der Tropfenkontur (z.B. mittels Young-Laplace-Anpassung) lassen sich Oberflächenenergie, Adhäsion und Reaktivbenetzung quantifizieren. In der Werkstoffwissenschaft wird sie u.a. zur Bewertung von Löt-, Lot- und Schmelzbenetzung auf Metallen und Keramiken eingesetzt.

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