Benetzbarkeit beschreibt die Fähigkeit einer Flüssigkeit, sich auf einer Festkörperoberfläche auszubreiten, charakterisiert durch den statischen oder dynamischen Kontaktwinkel. Sie wird von Oberflächenenergie, Rauheit, chemischer Zusammensetzung und Kontamination bestimmt. In der Werkstoffwissenschaft ist sie entscheidend für Haftung, Beschichtung, Löten, Kleben und biologische Interaktionen. Oberflächenfunktionalisierung und Strukturierung ermöglichen gezielte Einstellung hydrophiler, hydrophober oder superhydrophober Eigenschaften.
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