Isotopenverdünnung

Isotopenverdünnung ist eine quantitative Analysenmethode, bei der einem Probenmaterial eine definierte Menge eines isotopisch markierten Analytstandards zugesetzt wird. In Kombination mit massenspektrometrischen Verfahren ermöglicht sie hochgenaue Bestimmungen von Spurenelementen, Verunreinigungen oder Diffusionskoeffizienten in Werkstoffen. Sie kompensiert Matrixeffekte und Verluste während Probenvorbereitung, wodurch verlässliche Stoffbilanzen und Kalibrierungen in Korrosions-, Geochemie- und Metabolismusstudien erzielt werden.

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