Energie-Minimierung bezeichnet die Bestimmung stabiler oder metastabiler Zustände eines Werkstoffsystems durch Minimierung geeigneter Energiepotentiale (z.B. freier Enthalpie, elastischer oder Grenzflächenenergie). In der Materialwissenschaft wird sie zur Vorhersage von Kristallstrukturen, Defektkonfigurationen, Phasenseparation und Mikrostrukturentwicklung eingesetzt, häufig mittels DFT, Molekulardynamik oder Phasenfeldmodellen.
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