Keramikschäume sind hochporöse keramische Werkstoffe mit offener oder geschlossener Zellstruktur und typischen Porositäten >70 %. Sie kombinieren geringe Dichte mit hoher Temperatur- und Korrosionsbeständigkeit. Mechanische Eigenschaften werden durch Zellgeometrie, Porengröße, Wanddicke und Keramikart bestimmt. Anwendungen umfassen Filter, Wärmedämmschichten, Katalysatorträger, Energieabsorber und biokeramische Gerüste. Herstellung erfolgt etwa durch Replika‑, Direktschäum- oder Additivverfahren.
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