Kinetische Monte-Carlo-Simulation

Die kinetische Monte-Carlo-Simulation ist ein stochastisches Verfahren zur zeitaufgelösten Beschreibung seltener, aktivierungsgetriebener Ereignisse wie Diffusion, Keimbildung, Versetzungsbewegung oder chemische Reaktionen. Übergangsraten werden aus Energielandschaften, oft mittels Dichtefunktionaltheorie oder klassischen Potenzialen, bestimmt. Durch ereignisgesteuerte Zeitschritte erlaubt die Methode die Simulation von Mikrostrukturentwicklung und Diffusionsprozessen über experimentell relevante Zeitskalen jenseits klassischer Molekulardynamik.

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