Versagenskriterien beschreiben mathematische Bedingungen, unter denen ein Werkstoff unter gegebener Spannungs- und Dehnungsbelastung versagt. Sie unterscheiden sich für duktiles (z.B. von Mises, Tresca) und sprödes Verhalten (z.B. Mohr-Coulomb, Griffith). In der Materialwissenschaft dienen sie zur Prognose von Fließen, Rissinitiierung und -ausbreitung unter mehrachsiger Beanspruchung, einschließlich Temperatur- und Zeitabhängigkeit sowie Mikrostruktureinflüssen.
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