Very High Cycle Fatigue beschreibt Ermüdungsvorgänge bei Lastspielzahlen über etwa 10^7–10^9, bei denen auch unter sehr niedrigen Spannungsamplituden Schäden entstehen können. Häufig dominiert die Rissinitiierung an inneren Defekten oder Einschlüssen, was zu sogenannten fisheye-Brüchen führt. Klassische Wöhlerkurven mit angenommener Ermüdungsschwelle sind dann unzureichend. VHCF-Tests nutzen meist Ultraschall- oder Hochfrequenzprüfstände, um langzeitrelevantes Versagen von Hochleistungswerkstoffen zu untersuchen.
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