Nicht-gekräuselte Gewebe sind Faserhalbzeuge, bei denen die Verstärkungsfasern weitgehend geradlinig und ohne signifikante Kräuselung angeordnet sind. Sie minimieren Fasermissorientierung, Wellenbildung und lokale Spannungsüberhöhungen und führen zu verbesserten Faserausnutzung, Steifigkeit und Ermüdungsbeständigkeit in Faserverbundwerkstoffen. Typisch sind gestickte oder gebundene Lagen aus UD-Fasern für hochbelastete Leichtbaustrukturen.
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