Zwischenschicht-Scherfestigkeit

Zwischenschicht-Scherfestigkeit beschreibt die maximale Schubspannung, die eine Grenzfläche zwischen zwei Phasen, z.B. Faser/Matrix in Verbundwerkstoffen, übertragen kann, bevor es zu Entkopplung oder Delamination kommt. Sie wird häufig über Mikro-Einzugsversuche, Schubversuche an Einzelfasern oder Fragmentierungstests bestimmt. Die Zwischenschicht-Scherfestigkeit steuert Lastübertragung, Rissarrestierung, Ermüdungsverhalten und Schadensentwicklung in faserverstärkten und beschichteten Systemen.

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