Continuum Damage Mechanics beschreibt Schädigung in Werkstoffen durch interne Zustandsgrößen innerhalb der Kontinuumsmechanik. Ein skalare oder tensorielle Schädigungsparameter reduziert die effektive Tragfähigkeit, z.B. durch Mikroriss- oder Porenentwicklung. CDM erlaubt die Kopplung von Elastizität, Plastizität, Kriechen und Ermüdung, bildet anisotrope sowie lokalisierende Schädigungsprozesse ab und dient zur numerischen Lebensdauer- und Versagensprognose komplexer Bauteile.
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