Oberflächenverstärkte Raman‑Streuung ist eine plasmonisch verstärkte Raman‑Spektroskopie an Molekülen nahe nanostrukturierter Metalloberflächen (typisch Ag, Au, Cu). Lokale Oberflächenplasmonen erzeugen starke elektromagnetische Feldüberhöhungen an „Hot Spots“, wodurch Raman‑Signale um bis zu 10^6–10^10 verstärkt werden. In der Werkstoffwissenschaft ermöglicht SERS ultrasensitive Analysen von Korrosionsfilmen, Adsorbaten, Grenzflächenreaktionen und Biomaterial‑Oberflächen.
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