Laserinduziertes Graphen entsteht durch direkte, lokal begrenzte Umwandlung geeigneter Precursoren (z.B. Polyimide, Lignin) mittels gepulster oder kontinuierlicher Laserstrahlung. Dabei führt schnelle Pyrolyse zur Bildung poröser, überwiegend sp²-hybridisierter Kohlenstoffnetzwerke. Strukturordnung, Defektdichte und Leitfähigkeit lassen sich über Laserparameter steuern. In der Werkstoffwissenschaft wird es für flexible Elektronik, Sensorik, Energiespeicher und katalytisch aktive Elektroden genutzt.
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