Ein Nanosekundenlaser emittiert Pulse mit Pulsdauern im Bereich 10⁻⁹ s. In Werkstoffwissenschaften wird er für Abtragen, Markieren, Strukturieren und Spektroskopie eingesetzt. Die längere Pulsdauer gegenüber Femtosekundenlasern führt zu signifikanter Wärmeleitung und Ausbildung von Schmelz- und Wärmeeinflusszonen. Prozessparameter wie Fluenz, Wiederholrate und Wellenlänge bestimmen Oberflächenmorphologie, Mikrostrukturänderungen und Randschichtzustände.
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