Das kohäsive Zonenmodell beschreibt Rissinitiierung und -ausbreitung über eine trennbare Prozesszone mittels einer Traktions-Verschiebungs-Beziehung. Es ersetzt die Rissspitze durch kohäsive Elemente, die die lokale Bindungsstärke und Energiefreisetzung abbilden. In der numerischen Bruchmechanik (z.B. Finite-Elemente-Methode) erlaubt es die Simulation komplexer Risspfade, Delaminationen und Grenzflächenversagen, einschließlich stabiler und instabiler Rissfortschritte.
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