Korrosionsmodellierung umfasst die quantitative Beschreibung elektrochemischer und mechanochemischer Abbauprozesse von Werkstoffen durch gekoppeltes Lösen von Transport-, Reaktions- und Spannungsfeldern. Sie reicht von halbempirischen Lebensdauermodellen bis zu physikalisch basierten Mehrskalenansätzen, die Passivschichtbildung, Lokalkorrosion, Rissinitiierung und Wasserstoffversprödung erfassen. Ziel ist die Vorhersage von Korrosionsraten und Schädigungsmustern zur Werkstoffauswahl und Lebensdaueroptimierung in komplexen Umgebungen.
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