Metallionenfreisetzung

Metallionenfreisetzung bezeichnet den Übergang von Metallionen aus einem Werkstoff in umgebende Medien durch Korrosion, Auflösung oder Verschleiß. In biomaterialen und korrosionstechnischen Anwendungen beeinflusst sie Biokompatibilität, Toxizität, Allergierisiken sowie Langzeitstabilität. Bestimmt wird sie durch Legierungszusammensetzung, Passivschicht, Mikrostruktur, mechanische Belastung und Medium. Quantifizierung erfolgt z.B. mittels ICP‑MS oder AAS in standardisierten Elutionsversuchen.

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